Kurze Antworten zu Kennzahlen, die oft irritieren — dieselbe Klarheit wie in der App unter Hilfe & Feedback → Zahlen & Berechnung. Stand Oktober 2026.
Dein Broker zeigt oft nur: Kurs jetzt vs. Durchschnittskauf. cashlog rechnet alles mit: Käufe, Verkäufe, Dividenden, Kupons, Gebühren und Wechselkurse. Deshalb kann die Prozentzahl anders aussehen — und trotzdem zu deinem echten Geld passen.
XIRR: Wie stark hat sich dein eingesetztes Geld pro Jahr verzinst? Wann du eingezahlt oder abgehoben hast, zählt mit.
TWR: Wie stark haben sich die Anlagen selbst entwickelt — unabhängig davon, wann du Geld nachgeschossen hast.
Kurz: XIRR = dein Geldbeutel. TWR = die Anlagen ohne dein Timing.
Vertiefung: XIRR mit Formel & Zahlenbeispiel.
Unter Einstellungen → Deine Rendite ab wann? legst du den Startzeitpunkt fest. cashlog rechnet die Prozentzahlen erst ab diesem Tag — nicht automatisch ab dem 1. Januar.
Startest du mitten im Jahr, fehlt der Zeitraum davor in der Messung; die Jahres-Rendite fällt dadurch oft niedriger aus als bei einem vollen Kalenderjahr. Das ist Absicht: ehrlich ab deinem Start, ohne erfundene Vergangenheit.
Kaufst du z. B. in US-Dollar, ändert sich dein Euro-Ergebnis auf zwei Wegen: der Kurs des Wertpapiers und der Dollar-Wechselkurs.
cashlog trennt das: Was kam vom Markt — und was vom Wechselkurs? So siehst du, ob Gewinn oder Verlust wirklich vom Papier kommt oder vom Euro/Dollar.
Beispiel: Broker-Kurs vs. echte Rendite.
Anleihen sind keine Aktien: Der Börsenkurs steht in Prozent vom Nennwert, und beim Kauf zahlst du oft schon aufgelaufene Zinsen mit (Stückzinsen).
YTM (Rendite bis Fälligkeit) beantwortet: Wenn ich die Anleihe heute zum aktuellen Kurs kaufe und bis zum Ende halte — wie viel % pro Jahr bekomme ich ungefähr? cashlog zeigt das neben deiner echten Haltedauer-Rendite aus dem Kauf.
Mehr: Was ist YTM? · Anleihen-Rechner.
Steht auf der Abrechnung ein Steuerbetrag, nimmt cashlog genau diesen. Fehlt er, schätzt cashlog mit dem Satz aus den Einstellungen. Das ist Übersicht, keine Steuererklärung.
Mehr: Steuern auf der Abrechnung.
Viele Bank-CSVs sind unvollständig: Dividenden, Kupons, Steuern oder Ein- und Auszahlungen fehlen oft. Mit so einer Lücken-Historie wird die alte Rendite schnell falsch.
Deshalb: auf die unvollständige Historie verzichten und ab heute sauber weiterführen.
Weil cashlog nicht vereinfacht wie ein Broker. Wir berücksichtigen Käufe, Verkäufe, Dividenden, Kupons, Gebühren und Währungsschwankungen — dafür müssen die Buchungen stimmen.
Du könntest die Vergangenheit manuell nachtragen. Stell dir aber ehrlich die Frage: Kennst du wirklich die gesamte Historie — jeden Kupon, jede Dividende, jede Gebühr, jeden Wechselkurs? Oft ist ein sauberer Start ab heute ehrlicher als eine scheinbar komplette, aber lückenhafte Vergangenheit.
Selbst nachrechnen?
Kostenloser XIRR-Rechner · Anleihen-Rechner · App: app.cashlog.org